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Oberneudorf. Die Jahreshauptversammlung der Abteilung Oberneudorf für die Berichtsjahre 2020 und 2021 wurde aufgrund der Pandemie im Dorfgemeinschaftshaus abgehalten. Abteilungskommandant Johannes Mackert berichtete von einer Mitgliederzahl von 38 Personen, davon 22 aktive Kameraden, zehn Alterskameraden und sechs Jugendliche.

Coronabedingt war der Übungsbetrieb stark eingeschränkt, trotzdem waren 31 Aktivitäten zu verzeichnen, davon vier Einsätze – bei einem Kaminbrand, einem technischen Defekt einer Heizungsanlage, einer technischen Hilfeleistung bei einer Menschenrettung sowie einer Wachbesetzung während der Alarmierungsumstellung. Die Einsätze und fünf Übungen erfolgten zusammen mit den im Ausrückebereich VI integrierten Nachbarwehren Hollerbach und Unterneudorf, wobei sich Mackert für die harmonische Zusammenarbeit beim anwesenden Abteilungskommandanten Thorsten Grimm bedankte.

Im gesellschaftlichen Bereich waren die Wehrleute situationsbedingt weniger aktiv, dafür wurden im Gerätehaus neue Fenster installiert, der hintere Mannschaftsraum wurde gereinigt und mit neuer Farbe versehen. Beim Thema Weiterbildung erinnerte Mackert an die Absolvierung der Übungsstrecke für Atemschutzträger, die von Tobias Koller und Johannes Mackert bestanden wurden, letzterer besuchte außerdem einen Kettensägelehrgang.

Sichtlich erfreut war man bei der Entgegennahme der neuen Einsatzuniformen, Der Abteilungskommandant bedankte sich beim anwesenden Bürgermeister Roland Burger für die Bereitstellung seitens der Stadt. Weiter berichtete Mackert über die eingeschränkten Übungen der Jugendwehr, und Bernhard Noe wünschte sich von den neu bestimmten Obmännern eine Wiederaufnahme von Aktivitäten der Altersabteilung. Der Kassenbericht wurde von Holger Stich vorgetragen. Werner Hollerbach und Holger Noe hatten die Kasse geprüft.

Bürgermeister Burger erinnerte, dass die eigentlichen Aufgaben der Feuerwehr trotz der Pandemie wahrgenommen werden müssen, um das öffentliche Leben aufrechterhalten zu können. Durch den demographischen Wandel sei erkennbar, dass die derzeit rund 400 aktiven Wehrmänner des Stadtbereichs bis in 10 Jahren sich auf 300 und noch weniger reduziere, weshalb es gelte, die Jugendarbeit zu intensivieren.

Vor den Neuwahlen der Feuerwehrführung wurde Bernhard Noe für 55 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt und sein Allroundtalent bei allen Einsätzen und Anlässen hervorgehoben. Walter Noe wurde als Altersobmann verabschiedet und Werner Hollerbach schied als Kassenprüfer aus. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Gerätewart wurde der stellvertretende Abteilungskommandant Dieter Noe von dieser Verantwortung entbunden und seine Arbeit unter großem Beifall gewürdigt.

Bei den Neuwahlen fungierte Feuerwehrkommandant Andreas Hollerbach als Wahlleiter, wobei Abteilungskommandant Johannes Mackert und seine Stellvertreter Dieter Noe und Bernd Hemberger einstimmig bestätigt wurden. Ebenso wurden Bernhard Schnorr, Tobias Koller, Felix Egenberger und Markus Schwab einstimmig in den Ausschuss gewählt. Als Kassier bleibt Holger Stich im Amt, ebenso Hubert Breunig als Schriftführer, Kassenprüfer ist weiterhin Holger Noe, neu wurde Alexander Koller hinzugewählt.

Nun wurden noch Johannes Mackert als Jugendgruppenleiter, Bernd Hemberger als Gerätewart und Bernhard Noe als Altersobmann bestimmt. Feuerwehrkommandant Andreas Hollerbach dankte allen Wehrleuten für die Bereitschaft, sich der Verantwortung zu stellen. Er erinnerte an die Einsätze beim Hubschrauberabsturz und im Caritas-Heim Waldhausen, wo die Ortskenntnisse der Abteilungswehren überaus wertvoll und nützlich deren Bestand rechtfertigten.

Im Ausblick stellte er die Aufrüstung der Gerätehäuser auf Digitalfunk, die Anschaffung neuer Meldeempfänger und die Ausweitung der Alarmierung über Handy in Aussicht und empfahl dem Ausrückebereich bei einer Übung zusammen mit der Abteilung Stadt, die Zusammenarbeit zu optimieren. Als Verantwortlicher der größten Wehr des Landkreises sei es ihm wichtig, der Jugendarbeit eine noch größere Priorität einzuräumen, gleichzeitig freut es ihn, dass neue Verantwortliche die Altersbetreuung erfolgreich fortsetzen werden.

Zum Schluss überbrachte Thorsten Grimm die Grüße des Ausrückebereichs sechs und stellte fest, dass die Ausbildungsbereitschaft trotz der Pandemie gestiegen ist. Bevor Abteilungskommandant Mackert zum Vesper einlud, wies er auf die von Bernhard Schnorr eingerichtete Cloud hin, wo viele Erinnerungsfotos der vergangenen fünf Jahre eingesehen werden können.

Text: Hubert Breunig | Bilder: Wolfgang Mackert

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